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Weber & Co. GmbH
Hauptstr. 13
57520 Niederdreisbach
fon 02743 / 9224-0
fax 02743 / 9224-45
e-Mail
Website |
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Maschinen zum Biegen von Bremsleitungen mit kleinen Rohrdurchmessern werden
auch Elektroantriebe eingesetzt. Oberhalb der Biegeachse befindet sich am
Biegearm der Montagebereich für die Biegerolle. In dem seitlich
ausragenden Teil des Biegearms ist die bewegliche Werkzeugaufnahme für die
äußere Spannbacke integriert. Sie wird über Kniehebel oder
direkt hydraulisch zugefahren. Seitlich am Maschinenbett, hinter dem Biegearm
in Ausgangsstellung, befindet sich die Halterung für die Gleitschiene,
ausgestattet rnit hydraulischem Anpreßzylinder und ggf. auch mit
hydraulischem Vorschub. An ihr wird das Gleitstück befestigt. Um mehrere
Biegungen am Rohr anbringen zu können, sind die Maschinen mit einem
Vorschubschlitten ausgestattet, in dem eine Verdreheinheit sitzt. Der
Vorschubschlitten verfährt programmgesteuert und wird durch Ketten oder
direkt elektromotorisch hewegt. |
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Die Verdreheinheit klemmt mittels
einer Spannzange das Rohr und dreht es über ein Getriebe oder direkt
elektromotorisch. Dadurch entsteht, ohwohl nur ebene Biegungen ausgeführt
werden, ein dreidimensionaler Rohrverlauf. Am Ende des Maschinenbetts ist in
einer Halterung der Dornrückzugzylinder angebracht. Er zieht am Ende jeder
Biegung die eingehängte Dornstange mit befestigtem Innendorn zurück,
bevor der Biegearm zurückfährt. Alle wesentlichen Maschinenbewegungen
erfolgen über eine CNC-Steuerung. Sie ist je nach Hersteller der Maschine
unterschiedlich aufgebaut, z.B. auf der Basis eines PC's oder als
speicherprogrammierbare Steuerung. Das Eingeben des Biegeprogrammes erfolgt
über Tastatur unter Verwendung eines definierten Befehlssatzes. Neben den
aus der Geometrie abgeleiteten Werten für Vorschub des Schlittens,
Verdrehwinkel der Spannzange und Biegewinkel des Biegekopfes müssen
Angaben zu den einzelnen Geschwindigkeiten und zusätzlichen
Werkzeugbewegungen, z.B. für Dornvorauslösung, gemacht werden. Der
grundsätzliche Aufbau eines Biegeablaufs enthält folgende
Funktionsreihenfolge und ist in Talbelle 1 zu ersehen. Die aufgrund der
Rückfederung und Dehnung notwendigen Korrekturen der Biegewinkel und
Vorschubwerte lassen sich ahhängig von den charakteristischen
Kenngrößen vorausberechnen und werden in den Fertigungspapieren
vorgegeben.
Bisherige Konstruktion und
Zeichnungsweise von Rohrleitungen
Für die Konstruktion und
Darstellung eines gebogenen Rohres in einer Zeichnung gibt es bisher kein
einheitliches System. Deshalb sind Zeichnungen von gebogenen Rohren so
unterschiedlich wie die Produkte, in denen sie eingesetzt werden. Sehr oft wird
die Darstellung in drei Ansichten vorgenommen, ergänzt um weitere beliebig
unter Winkeln angeordnete Schnitte oder Ansichten. Diese Art von Darstellungen
sind, wenn die Lage der zusätzlichen Ansichten nicht zuzuordnen sind, ohne
Rückfrage an den betreffenden Konstrukteur nicht zu verstehen. Die Angaben
von Längenmaßen sind dann wegen ihrer Lage im Raum auch keine wahren
Maße. Solche Zeichnungen entstehen sehr oft aus dem Nachzeichnen eines in
der Werkstatt gebogenen Musterrohres, wobei der Konstrukteur das vor sich
liegende Musterrohr abmißt und zeichnet. Bei vielen Biegungen
überschreiten diese Darstellungen regelmäßig dlie
Vorstellungskraft, auch von geübten Programmierern. Dann hilft nur ein
gebogener Draht weiter, der auf die Zeichnung gelegt und solange hingebogen
wird, bis er allen Ansichten der Zeichnung entspricht. Beliebt sind auch
Darstellungen, in denen nur die Radienmittelpunkte vermaßt werden. Daraus
lassen sich die Biegekoordinaten nur über aufwendige trigonometrische
Berechnungen ermitteln. Bei allen Darstellungen mit Ansichten besteht
häufig die Schwierigkeit, die Kontur des dreidimensional gebogenen Rohres
auch richtig darzustellen. Werden z.B. die Bogenaus- und -eingänge nicht
mit .... |
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